Zeitungsberichte NEWS2018-08-31T16:38:41+00:00

ZEITUNGSBERICHTE UND WEITERE NEWS

Bericht aus der KLEINEN ZEITUNG (Juni 2018)

LTV Köflach: Sportverein spendet für regionales Sozialprojekt

Stefan Mayer, Obmann des LTV Köflach, übergab einen Spendenscheck über 820 Euro an Karl Wieland vom Verein „Öbaho“. Im Rahmen der Austragung der steirischen Berglaufmeisterschaften am 3. Juni hat der veranstaltende Lauf- und Triathlonverein Köflach auch für ein Sozialprojekt in der Region gesammelt. Insgesamt kamen 820 Euro zusammen, die LTV-Köflach-Obmann Stefan Mayer am Montag, dem 25. Juni, an „Öbaho“-Obmann Karl Wieland übergab. Bei der Übergabe im Sitzungssaal des Köflacher Rathauses waren auch Bürgermeister Helmut Linhart, sein Stellvertreter Alois Lipp, Gemeindekassier Johann Bernsteiner und Raiffeisenbank Lipizzanerheimat-Vorstand Hannes Nestler anwesend. Linhart rundete die Spendensumme dann noch auf 1000 Euro auf. Dieser Betrag fließt in den Ankauf eines speziellen Therapiegeräts, das die „Österreichische Blindenführhunde- und Assistenzhundeorganisation“ – kurz „Öbaho“ – gemeinsam mit der Lebenshilfe Graz-Umgebung-Voitsberg ankaufen wird.

Zeitungsauschnitt

Bericht aus OÖN.at (Dez. 2016)
Ein Tumor nahm Lara das Augenlicht, aber nicht ihre Herzlichkeit

SANKT FLORIAN AM INN. Großzügige Spende vom OÖN-Christkindl: Lara Schmidhuber wurde bei der Finanzierung von Begleithündin Malia geholfen. Weihnachtsaktion: Unternehmen, Organisationen, Schulen und Leser unterstützen mit ihren Spenden Landsleute in Not.
Von Valentina Dirmaier, 11. November 2017 – 00:05 Uhr

Blau müssen sie sein, der Himmel und die Wolken, die Lara in großen Kreisen aufs Papier malt. Die Sonne drängt sich hinter der Gewitterszene hervor, ein gelber Kreis mit spitzen Zacken. Aus dem Bildrand unten wächst ein Baum. Der Stamm braun, die Krone grün. Die Zeichnung ist bunt. Laras Finger auch. Die Siebenjährige lacht herzlich. Mit ihrem Werk ist die Volksschülerin zufrieden. Auch wenn sie es nicht sehen kann. Lara ist blind.

Das war nicht immer so. Die kleine Innviertlerin wurde sehend geboren. „Aber wir wussten kurz nach der Geburt, dass etwas mit ihr nicht stimmt“, erzählt Petra Schmidhuber. Der Wirbelwind, das jüngste Kind der fünfköpfigen Familie, schlief nicht. Wenn, dann nur für den Bruchteil einer Stunde. „Wir waren mit den Nerven am Ende. Keiner glaubte uns. Keiner konnte uns sagen, was los war. Wir wurden für verrückt erklärt.“
Gendefekt durch Zufall entdeckt

Lara wurde anfangs eine Entwicklungsverzögerung attestiert. „Unvorstellbar für uns. Sie ist halt sehr aufgeweckt, aber schlau. Sie konnte mit vier Jahren rechnen, lesen und schreiben“, sagt Laras Papa, Manfred Schmidhuber. Der Zufall war es, der Erkenntnis brachte: Wegen einer Ohrenentzündung musste Lara ins Krankenhaus. Einer Ärztin, der sofort Laras asymmetrisches Gesicht auffiel, ordnete einen Test an. Damals war das Mädchen dreieinhalb Jahre alt, ihr Sehvermögen war intakt. Das Ergebnis brachte die niederschmetternde Diagnose: Lara hat einen Gendefekt. Neurofibromatose Typ 1, auch Morbus Recklinghausen genannt. Jenes Chromosom, das für ein kontrolliertes Zellwachstum zuständig ist, ist defekt. Die Auswirkungen: An den Nervensträngen bilden sich Wucherungen. Bei der Innviertlerin breiteten sich die Tumore im Kopf aus.

Ein solches gutartiges Chiasma-Glinom war es auch, das die Kreuzung ihrer Sehnerven quetschte und ihre Welt vor drei Jahren, kurz vor Weihnachten, plötzlich dunkel werden ließ. Damit sich die inoperablen Tumore nicht weiter ausbreiteten, musste sich Lara einer Chemotherapie unterziehen.

20 Monate war sie Dauergast im Spital. Für die Familie aus St. Florian am Inn eine enorme Belastung, die bis August des vergangenen Jahres andauerte. Die bösen Knoten im Kopf sind nun weg, aber eine Chance auf Heilung gibt es nicht. Der Schaden an den Sehnerven kann nicht rückgängig gemacht werden.

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foto: VOLKER WEIHBOLD christkindl lara schmidhuber

WEITERE MELDUNGEN

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„Mira, gerade bis Bord!“ Vier Worte und die schokobraune Hündin blickt auf, dreht den Kopf nach links, nach rechts, marschiert los. Ihr Frauchen hinterher. Vor dem Gehsteig gegenüber macht der Labrador Halt.

Und ihre Besitzerin mit dem Geschirr in der Hand weiß aufgrund der Haltung der Hündin, dass sie nun ein Hindernis zu bewältigen hat. Ein Schritt. Geschafft. Es sind nur wenige Meter Fußmarsch. Für Sehende keine Mühe. Für Claudia Lackerbauer, die vom OÖN-Christkindl im vergangenen Jahr bei der Finanzierung ihrer Begleiterin tatkräftig unterstützt wurde, ist jede Straßenüberquerung, jede Bewegung in einer ungewohnten Umgebung eine Herausforderung. Denn die gebürtige Vöcklabruckerin ist beinahe blind. Nur bei Schönwetter kann die 32-Jährige auf ihrem linken Auge Hell-Dunkel-Kontraste unterscheiden. Ansonsten ist die Welt der leidgeprüften Linzerin dunkel.

Das war nicht immer so. Lackerbauer ist mit einer Sehbehinderung zur Welt gekommen – ausgelöst durch die hochansteckende Kinderkrankheit Röteln, mit der sich ihre Mutter während der Schwangerschaft infizierte. Ihr Sehvermögen war von ihrem ersten Lebenstag an beeinträchtigt. Ihre Erinnerungen an die Volksschule etwa sind mit bunten Farben behaftet. In Erzählungen über die Zeit im Gymnasium verblassen diese schließlich.

Die junge Frau erblindete. Sie musste Brailleschrift lernen und trainieren, mit einem Blindenstock zu gehen. Viele Hürden, die die Alleinstehende hinnahm, während sie nebenbei Ausbildungen abschloss, auf der Universität inskribierte, ein beinahe normales Leben führte.

Das OÖN-Christkindl half sofort

Geld, das Claudia Lackerbauer nicht so einfach auftreiben konnte. Weshalb sich die 32-Jährige erneut an die Blindenführhunde- und Assistenzhundeorganisation mit der Bitte um Unterstützung wandte. Karl Wieland, Gründer und Obmann des steirischen Vereins, zögerte nicht und schreib dem OÖN-Christkindl. Und das half prompt mit einer großzügigen Spende. „Wir danken den OÖNachrichten und ihren Lesern für die direkte Hilfe“, sagt Karl Wieland bei der Übergabe des reinrassigen Blindenhundes.

Der Steirer kümmert sich seit seiner Pension um finanziell benachteiligte Menschen mit schweren Behinderungen, die einen Hund als Begleiter brauchen. Menschen, wie Claudia Lackerbauer, die durch ihre Sehbehinderung und Epilepsie im Alltag ohne Hilfe nur schwer vorankommen. „Ohne Hund ist jeder Weg anstrengender. Dank Mira kann ich ein selbstständiges Leben führen“, erzählt Lackerbauer und führt ein weiteres Mal stolz vor, wie scheinbar mühelos Mira ihre Anweisungen befolgt. „Such Treppe!“ Und die Blindenführhündin marschiert bis zur nächsten Stiege, ihr Frauchen im Schlepptau. Lob für die Hündin. Und Tätscheln. Dann ist Mira wieder im Dienst, wie der Hundetrainer erklärt.

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Nestelbacher-Zeitung

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 BLINDENHUND ERBLINDET SELBST 🙁


Herr Josef Wolf übergibt der ÖBAHO ein Elektrofahrrad

li.: Obmann der ÖBAHO Karl Wieland, re.: Josef Wolf Inh. Fa. Wolf Trade Center

Die Firma Wolf Trade Center vertreibt unter anderem auch Elektrofahrzeuge für Behinderte und hat unserem Verein ÖBAHO ein Elektrofahrrad, zur eigenen Verwendung, gesponsert. Wir freuen uns sehr und bedanken uns nochmals aufs herzlichste !!


ZEITUNGSBERICHTE

ZEITUNGSBERICHTE

Weihnachtslesung organisiert von Frau Silke Kolmer Inhaberin von Harmony Place, für die ÖBAHO

Weihnachtslesung organisiert von Frau Silke Kolmer Inhaberin von Harmony Place
Weihnachtslesung organisiert von Frau Silke Kolmer Inhaberin von Harmony Place

Übergabe von Silke Kolmer aus der Weihnachtslesung

Übergabe von Silke Kolmer aus der Weihnachtslesung
Übergabe von Silke Kolmer aus der Weihnachtslesung
Übergabe von Silke Kolmer aus der Weihnachtslesung

Karl Wieland zum Grazer des Jahres 2013 nominiert
Die bessere Graz-Wahl

Küren Sie die Grazerinnen und Grazer 2013 – und die besten Ideen in Graz-Umgebung. Die Redaktion hat 49 außergewöhnliche Bewohner und deren Projekte nominiert.

Grazer des Jahres 2013 – DAS SOZIALE GEWISSEN

SIE GEBEN DEN SCHWACHEN EINE STIMME
Sie engagieren sich für die Menschen, die hier leben – für die Jungen, Kranken oder jene, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Stimmen Sie für Ihren Favoriten!

Es ist eine bunte Auswahl an herausragenden Menschen, deren Schaffen bis weit über die Grenzen ausstrahlt: Nachwuchstalente, die aufgezeigt haben, Künstler, die neu oder schon jahrelang den Ruf der Kulturstadt hochleben lassen, Sportler, auf deren Leistungen wir stolz sein können oder Unternehmer, die innovativ den Wirtschaftsstandort stärken. Wichtiges Auswahlverfahren: Wir wollen die Vielfalt abbilden, also Altes und Neues, Traditionelles und Frisches, Institutionalisiertes und Alternatives.

Neu sind in diesem Jahr die Kategorien Gastro und Graz-Umgebung, in Letzterer werden jene vor den Vorhang geholt, die abseits urbaner Infrastruktur den ländlichen Raum mit großartigen Ideen beackern. Die Gastronomenszene mit der unüberschaubaren Anzahl an Neueröffnungen waren uns heuer auch eine eigene Liste wert. Die Lieblingskategorie der Redaktion ist und bleibt aber eine: das soziale Gewissen. Helden, die sich für andere einsetzen.
Mitwählen – und selbst zum Sieger werden

ÖBAHO Gratkorn (Österreichische Blindenführhunde- und Assistenzhundeorganisation) – heuer gegründeter Verein, der sozial Schwache unterstützt.

Wählen Sie Karl Wieland zum Grazer des Jahres!

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